eigene Berichte

Ausflug 2010

Veröffentlicht

Badmintonausflug in den Bregenzer Wald

12. – 13. Juni 2010

Ausflugsleitung: Nadine & Mathias

Relativ pünktlich und mit perfekten Wanderschuhen bekleidet sind wir um 07.30 Uhr in Künzelsau an den Wertwiesen gestartet. Natürlich nicht zu Fuß – seit langer Zeit waren wir mal wieder mit einem Reisebus unterwegs! Manch einer nahm sich aber unsere Checkliste sehr zu Herzen und erschien prompt in voller Wandermontur!

Nach einem kurzen Zustiegstopp in Kupferzell ging es zügig auf der Autobahn Richtung Ulm weiter. Dank der guten Verpflegung an Bord konnte auch jeder den mehr oder weniger stark ausgeprägten Bierdurst löschen!

Natürlich durfte die traditionelle Frühstückspause nicht fehlen. Mit Kaffee, Butterbrezeln  und Kuchen wurden die müde gewordenen Geister wieder erweckt und nach der Weiterfahrt machten sich alle ganz eifrig ans Ausflugsrätsel-Lösen. Es war ja jeder sehr neugierig, wo wir schließlich landen würden! Und tatsächlich kamen alle (mit oder ohne Hilfe ) auf das Lösungswort.

Umso näher wir aber unserem Ziel kamen, umso schlechter wurde das Wetter. Dicke Nebelschwaden erschwerten unsere Auffahrt zum Berghotel in Hittisau im Bregenzer Wald. Für ein paar wenige Kilometer bergauf benötigten wir fast 40 Minuten im Schritttempo. Wir zweifelten schon, ob wir überhaupt richtig seien! Selbst wenige Meter vom Hotel entfernt konnten wir noch nichts erkennen, da standen wir allerdings schon auf dem Hotelparkplatz. Hier noch mal Dank an unseren Busfahrer Hermann, der jederzeit die Ruhe bewahrt hat und uns sicher durch die 2 Tage „kutschiert“ hat.

Die Hotelwirtin Isolde hat uns dann mit einer leckeren Brettljause empfangen.

Frisch gestärkt konnten wir so unsere Wanderung beginnen – und siehe da, der Nebel hat sich verzogen. Wenn Badminton’ler reisen!

Über Stock und Stein wanderten wir mit Isolde und anderen Vierbeinern zu Waltners Alpe. Zwischendurch erklärte sie diverse Blümle und Kräuter und gab interessante Einblicke in die heimische Natur. Bei der Alpe angekommen, durften wir die Käserei besichtigen und natürlich auch den guten Käse verkosten. Weil dieser so lecker war, haben sich einige noch mit Proviant und Käse für daheim eingedeckt.

Da unsere Füße dann doch schon recht müde waren, fuhren wir mit einem Linienbus weiter zum Hörmoossee zu Michels Kräuter-Alpe. Jörg’s rotem Pulli hat es im Bus so gut gefallen, dass er gleich dort geblieben ist!

Die höchstgelegenste Schnappsbrennerei im Allgäu wartete auch schon mit dem berühmt-berüchtigen Lebenselixir. Damit könne man sich ohne Probleme auch noch mit 90 Jahren selbst die Schuhe binden!

Schade Habi und Dieter, ihr müsst euch jetzt halt Schuhe zum Reinschlüpfen kaufen! (ha ha ha, Kommentar Habi)
Nachdem die Schnaps- und Likörgläser leer waren, bestaunten wir noch den toll angelegten Kräutergarten mit all seinen Erklärungen und Täfelchen.

Kurze Wanderung zurück ins Hotel, ab unter die Dusche und Frischmachen für den Abend. Ein sehr leckeres Buffet mit Spezialitäten aus dem Bregenzer Wald wartete auf uns. Anschließend Live-Musik mit der Stimmungskanone „Ewald“. Erst anständiges und zurückhaltendes Tanzen „altmodischer Art“, gegen später allerdings (einige sind wohl eindeutig zu früh ins Bett gegangen!) sind sämtliche Hemmungen beiseite geschoben worden und es wurde fleißig zu „Highway to hell“ gerockt. Nebenbei hat Andrea zu „Sierra Madre“ einen neuen Tanzstil kreirt – bitte unbedingt nachfragen und vormachen lassen!

Zur vorgerückten Stunde waren Gex und Jörg etwas überfordert und setzten kurzerhand einen Notruf ab! Wofür gibt es schließlich eine Notrufnummer!?
Selbstverständlich wurde ihnen freundlich und zuvorkommend weitergeholfen

Nach einer kurzen Nacht haben wir das Frühstücksbuffet gestürmt um neue Energie für den bevorstehenden Tag zu tanken. Müdigkeit und Augenränder wurden vertrieben oder ignoriert!

Unser erstes Ziel war die Alpsee-Bergwelt mit Deutschlands längster Rodelbahn und Bayerns größtem Hochseilgarten. Mit der Sesselbahn konnten wir ganz gemütlich zum Ausgangspunkt auf der Bergstation schweben.

Einige Mutige sind direkt zum Hochseilgarten Kletterwald Bärenfalle gegangen. Mit seinen 16 unterschiedliche Parcours und ca. 170 Elementen die zwischen 1 und 15 Metern Höhe in den Bäumen installiert sind ein toller Nervenkitzel. Nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung konnten die Kletteraffen loslegen.

Die anderen haben es langsamer angehen lassen. Erst gemütlich wandern und dann lecker Bratkartoffeln und Spiegelei (richtig oder verkehrt rum angebraten!) in der Alpe Obere Kalle verspeist. Das ein oder andere Bier wurde auch hier nicht verschmäht.

Anschließend ging es zum Alpsee Coaster und eine rasante Abfahrt stand uns bevor. Sechs bis zehn Minuten dauerte der Nervenkitzel auf einer Länge von 2.800 Meter mit seinen 68 Kurven, 23 Wellen, 7 Jumps und 4 Brücken. Unten angekommen, konnten wir uns auf der Fotoleinwand bewundern. Manche waren so schnell und sind glatt an der Kamera vorbeigesaust, bevor ein Bild ausgelöst wurde. Es gibt tatsächlich Beweisbilder!

Auf der anschließenden Heimreise haben wir bei Aalen im Schloss Fachsenfeld einen Zwischenstopp eingelegt. Ein Teil saß sofort bei Kaffee und Kuchen im kleinen Schlosscafé. Die Anderen haben das klassizistische Schloss mit der noch original vorhandenen Einrichtung bei einer Führung näher erkundet, bevor auch Sie den wohlverdienten Kaffee, den süßen Kuchen und die weniger süße Bedienung erleben durften.
Die letzte Etappe zurück in die Heimat glich dann eher dem Schnarch-Express. Es war nicht mehr viel übrig von sportlichen, aktiven Ausflüglern!

Andrea hatte noch mal Glück und kam in letzter Minute um die Organisation des nächstjährigen Ausflugs drum herum. Klaus Zeidler und Dietmar Linhart werden dieses Amt übernehmen! Herzlichen Dank schon mal dafür!
Gegen 19.00 Uhr trudelten wir wieder in Künzelsau ein und waren pünktlich zum bevor-stehenden Deutschland-Spiel zuhause.

 

Schee wor’s – wir freuen uns auf nächstes Jahr!

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