23 | 11 | 2017

Zeitungsberichte

Zeitungsbericht 3.4.2008

Mit dem Schläger im Handgepäck

Von Bettina Braun

„Ich habe mich früher schon immer gefreut, wenn ich mich so richtig verausgaben konnte.“

Rolf Hartbrich

Badminton - Mit 24 Jahren steckt ein Sportler mitten in seiner Karriere. Rolf Hartbrich aus Künzelsau hat in dem Alter jedoch erst damit angefangen, die Leiter zu erklimmen. Er brauchte viele Anläufe, bis er seine Leidenschaft für Badminton gefunden hat. „Ich habe alles Mögliche vorher ausprobiert“, erzählt der 44-Jährige. Ob Schwimmen, Tennis, Volleyball oder Handball – alles war dabei. Und er fand an allen Sportarten Gefallen. „Das war schon immer ein Problem“, sagt er lachend.

Vereinstreue Badminton hat ihm von Anfang an Spaß gemacht. Hinzu kam, dass er schnell erfolgreich war, obwohl er vorher nie gespielt hatte. „Nur Federball auf der Straße.“ Mittlerweile ist er dreimaliger baden-württembergischer Meister in der Altersklasse Oldies 32 sowie südostdeutscher Meister im Doppel. In der Saison 2008 wurde er mit dem BC Kirchheim, seinem momentanen Verein, Vizemeister der Regionalliga Südost/Ost. Trotz des Wechsels ins bayerische Kirchheim ist er dem TSV Künzelsau treu geblieben. Seit 2001 ist er dort Badminton-Abteilungsleiter und trainiert die Kleinen.

Ein Freund, der Badminton spielt, hat ihn vor 20 Jahren mit ins Training genommen. Dadurch, dass er schon vorher alle möglichen Sportarten ausprobiert hat, fiel ihm das Lernen der Grundtechniken leichter als anderen Anfängern. „Mein Freund hat zu mir gesagt, wenn ich gegen ihn gewinne, dann hört er mit dem Spielen auf“, erzählt Hartbrich. Für ihn die Motivation, richtig ins Training einzusteigen. Der Hohenloher spielte lange beim TSV Künzelsau. Über Turniere lernte er gute Freunde kennen, mit denen er erst zu Bayreuth und danach nach Kirchheim bei Würzburg gewechselt ist.

Die Kameradschaft unter den Spielern gefällt ihm an Badminton – und auch, dass es eine anstrengende Sportart ist. „Ich habe mich früher schon immer gefreut, wenn ich mich so richtig verausgaben konnte“, sagt Hartbrich. Außerdem machen ihm die Turniere sehr viel Spaß. Über Leute, die schon länger spielen, kam er sogar ins Ausland zum Badmintonspielen. „Da ist dann immer ein Gefühl von Urlaub mit dabei.“

Zumindest meistens ist ein Gefühl von Urlaub dabei. Beim Anschlag auf das World Trade Center war er gerade in Washington. Im Fernsehen hat er die Anschläge live mitverfolgt. Das Turnier ist dann ausgefallen, allerdings hatte er abends noch ein Training mit amerikanischen Spielern. Danach sind die Sportler noch zusammengesessen und haben geredet. „Das war so unrealistisch, als ob man einen Actionfilm anschaut“, sagt er.

Sport am 11. September Sein Meniskuseinriss, wegen dem er Anfang des Jahres am Knie operiert wurde, ist mittlerweile verheilt. Vier lange Wochen musste er dem Training fern bleiben, nur Fahrradfahren war erlaubt. „Die Bewegung hat mir gefehlt“, erzählt Hartbrich.

Eine Grippe hat auch die regionale Qualifikation für die Altersklassenmeisterschaft verhindert. Für die Zukunft wünscht er sich darum, gesund zu bleiben und noch möglichst lange Turniere zu spielen – sowohl im Inland als auch im Ausland. Mittlerweile hat er auch gegen den Freund, der ihn damals zum Badminton gebracht hat, gewonnen. „Er spielt aber trotzdem noch“, bestätigt Hartbrich lachend.

Kinder und Jugendjahresfeier des TSV Künzelsau

Bericht in der Hohenloher Zeitung vom 15.11.2007

http://www.badminton-kuenzelsau.de/archiv/berichte/Kinderjahresfeier_2007_Zeitung-klein.jpg

„Zwei Hechte im Karpfenteich“

Badminton: Erfolgreicher Rundenabschluss der 1. Mannschaft in der Landesliga oder

An ihrem letzten Spieltag verabschiedete sich die 1. Mannschaft des TSV Künzelsau ersatzgeschwächt mit zwei Unentschieden.

  Bild unserer 1. Mannschaft

Die Spitzenspielerin Heidi Scheufler beendete die Runde im Dameneinzel ungeschlagen und musste auch im Damendoppel nur einen einzigen Punkt abgeben. Gewohnt zuverlässig sammelte auch der auf Platz 1 spielende Rolf Hartbrich Punkte für die Mannschaft. Während der gesamten Runde konnte der frischgebackene Landesmeister alle Herreneinzel für sich verbuchen.

Sicherlich ist es besonders diesen beiden Spielern zu verdanken, dass die 1. Mannschaft die Runde mit einem guten 5.Platz beenden konnte. Während Hartbrich einen Wechsel in die Verbandsliga ins Auge fasst, möchte H. Scheufler sich in der kommenden Saison verstärkt ihrem zweiten Hobby, der Ausbildung von Rettungshunden, widmen. Sollte nicht Verstärkung von anderer Seite kommen, wäre damit für den TSV Künzelsau eine Badmintonmannschaft in der Landesliga kaum mehr zu halten.

Die Saison begann keineswegs erfreulich.

Bereits am 2. Spieltag war für Andrea Hammel – zweite Dame des Landesligisten Künzelsau – die Runde so gut wie beendet. Nach einem Bänderriss musste sie das schon fast gewonnene Mixed mit Teamchef Hartbrich an die gegnerische Mannschaft abgeben. Erst am vorletzten Spieltag konnte sie erneut erfolgreich ins Spielgeschehen eingreifen. Ihr wochenlanger Ausfall war, bedingt durch den Mangel an aktiven Badmintonnachwuchs, schwer zu kompensieren und hatte damit Einfluss auf die Spielstärke der zweiten Mannschaft. 

Der auf Platz 2 gesetzte Jochen Scheufler fiel ebenfalls durch einen Bänderriss bis zum Saisonende aus. Das war um so schmerzhafter, da J. Scheufler seine Spielstärke gegenüber der vorigen Runde deutlich verbessern konnte und manchem Gegner unerwartet Punkte abnahm. Der erst in den Sommerferien erneuerte Hallenboden scheint der Badmintonabteilung kein Glück zu bringen..

Dem kämpferisch stark spielenden Michael Pfeiffer fehlte in seinen hart erkämpften dritten Sätzen häufig das letzte Quentchen Glück. Immer wieder endete das Spiel äußerst knapp, oftmals erst nach einer Verlängerung. Auch Youngster Timo Bergmann hatte als vierter Herr im Bunde keine leichte Aufgabe zu bewältigen. Doch sicherlich ist hier durch verstärktes Training noch eine Leistungssteigerung zu erwarten.

Durch die Ausfälle erhielten frühere Leistungsträger wieder Gelegenheit in der 1. Mannschaft zu glänzen. So bringt Senior Dieter Scheufler – Mitbegründer der Badmintonabteilung – viele Jahre Badmintonerfahrung ein, genau wie die ebenfalls oft als Ersatzspielerin eingesetzte Uschi Bachmann. Diese beiden konnten in gemeinsamen Spielen mit den jüngeren Vereinskameraden immer wieder Erfolge erzielen.

Nach dem letztjährigen Gewinn des Meistertitels und dem damit verbundenen Aufstieg der 2. Mannschaft in die Bezirksliga ist das Saisonziel „Klassenerhalt“ in Frage gestellt. Der achte und damit letzte Spieltag endete mit einem versöhnlichen 4:4 und einer äußerst knappen Niederlage in Schwäbisch Hall. Die deutliche Schwächung durch das wiederholte Abgeben von Spielern an die 1. Mannschaft, konnte nicht ohne weiteres ausgeglichen werden. 

Ergebnisse des letzten Spieltags:

Landesliga:
PSG Schwäbisch Hall 2 TSV Künzelsau 1 4 : 4
TV Markgröningen 1  TSV Künzelsau 1 4 : 4
     
Bezirksklasse:
PSG Schwäbisch Hall 3 TSV Künzelsau 2 4 : 4
RV Comburg 1 TSV Künzelsau 2 5 : 3

 

BW - Altersklassenmeisterschaft 2002

Badminton

Rolf Hartbrich wieder BW-Meister

Landesligaspieler des TSV Künzelsau stellt Leistungsstärke unter Beweis 

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Sindelfingen holte sich Rolf Hartbrich seinen Titel als Badminton-Meister der Altersklasse O 32 zurück. Damit gelang ihm bei den BW-Meisterschaften sein dritter Erfolg. Bereits in den Jahren 1999 und 2000 war Hartbrich erfolgreichster Spieler, konnte seinen Titel aus Termingründen im vergangenen Jahr aber nicht verteidigen.

Den Grundstock für seinen Erfolg legte Hartbrich bereits im Halbfinale. Nach einem mit 12:15 verlorenen ersten Satz gegen Oskar Pelzl vom Verbandsligisten TSG Heilbronn gelang ihm die Wende. Den 2. und 3. Satz gewann er mit 15:6 bzw 15:8 überraschend deutlich.

Im Endspiel gab es für Hartbrich einen klaren Erfolg. In zwei Sätzen (15:7, 15:8) gewann er überlegen gegen den konditionell angeschlagenen Spieler Christopher Graf vom BC Merzhausen aus der Baden-Liga.

 Auch im Herrendoppel erreichte Hartbrich mit seinem Partner Andreas Schuch aus Bietigheim einen hervorragenden dritten Platz. Nur im Halbfinale unterlagen sie nach einem hart umkämpften Spiel (15:8 und 15:10) den späteren Turniersiegern Glück/Eder vom Regionalligisten BSV Jungingen bzw SPVGG Feuerbach.

"Gegen den Habi zu knallen, ist immer schwierig"

Ein Abteilungsleiter spielt für die Konkurrenz: Hohenlohes bester
Badmintonspieler wechselt von Künzelsau nach Schwäbisch Hall

Von Klaus Thomas Heck

Zeitungsartikel vom 1.7.2002

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